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Pressestimmen · Zeitungen · Klaus Störtebeker

Schülerzeitschrift, Artikel von Wiebke, 2007


Wäre unsere Schulzeit anders verlaufen, wenn es nicht Klaus Störtebecker gegeben hätte?
... aus diesen Schülern sind jetzt Erwachsene geworden, die sich durch dieses Ereignis immer wieder an ihre Schulzeit erinnern werden.


Bergedorfer Zeitung,, 1989


Der kabarettistische Zeigefinger zeigt deutlich in die Gegenwart.
Während der Premiere am Horner Weg feierte er rauschenden Erfolg. Wer meinte, der raue Haudegen Störtebeker sei nicht in dem unterhaltsamen wie leichten Genre des Musicals zu fassen, wurde vom Pädagogen Fricke spätestens am Abend der Aufführung eines Besseren belehrt. Vor phantasievollem Bühnenbild und in frischen Kostümfarben setzt er die Piraterie auf Nord und Ostsee in Szene.
Mit einer Komposition aus beswingten Melodien und kindlicher Unbefangenheit malte er das i-Tüpfelchen. Denn nicht zuletzt der Charme der etwa 100 Darsteller Tänzer und Instrumentalisten machten das Gelingen aus: Teenies (aus den 6. Klassen) bestimmten die Szenerie
Historie spielt in Frickes 5. Musical eine Nebenrolle: Wichtiger ist dem Autor und Komponisten die Übertragung von Lug und Trug des 15. Jahrhundert auf die heutige Zeit.


Hamburger Morgenpost,, 1989


"Text…!, schallt der voluminöse Bariton von Wolfgang Fricke (56) durch den Raum. Bei der Hauptprobe zu seinem fünften Musical "Klaus Störtebeker" sind zwei der 12jährigen an einer Texthürde gestrauchelt, die richtigen Worte wollen ihnen partout nicht einfallen, der Souffleur ist unterwegs. Aber Fricke, Musiklehrer bei "Wichern" und Mann am Klavier, bleibt gelassen: Ok – weiter, korrigieren wir morgen."Eine Viertelstunde später ist Umbaupause . Während sich die Kinder beim Toben erholen, stößt der Studienrat einen zufriedenen Seufzer aus:

" Wo gibt es das auf der Welt, dass soviel Schwerstarbeit so viel Spaß macht?"

85 Sechstklässler, 15 Lehrer und 30 höhere Semester haben in Monaten Kleinarbeit den Schulbeitrag zum Hafengeburtstag erarbeitet. In Frickes Musical läuft Störtebeker am Ende nicht kopflos umher, er kommt frei, denn "Wenn Hamburg alle seine Piraten aufgehängt hätte, wäre aus diesem Fischerdorf nie eine so blühende Großstadt geworden."


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