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Zusammenfassung
Emil und die Detektive Libretto, Texte und Musik von Wolfgang Fricke, 1969
nach dem Romanvorlage von Erich Kästner
3 Akte, 2 Stunden, 14 Songs
Alter: Prim. + Sek. I
Rollen: 25 oder beliebig mehr
Gesang:
Chöre, Ensembles, Soli
Musik:
Klavier, (Gitarre, Schlagzeug, Orchester, Brass, Orff, Rhythmus etc.)
Tanz:
Einfache Choreographie für den Chor
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Musical · Emil und die Detektive
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Bitte beachten SieAufführungen sind derzeit nicht gestattet. Die Rechte werden erst ab 2044 wieder frei. Falls Sie nicht so lange warten möchten, finden Sie sicher Alternativen unter den anderen Musicals.
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Inhalt
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Dieses Musical gestaltet den Stoff des berühmten gleichnamigen Kinderbuches von Erich Kästner. Emil wird auf der Zugfahrt bestohlen. In Berlin angekommen, lernt er Gustav kennen, der mit Hilfe seiner Freunde versucht, das Geld wiederzubekommen.
Die musikalischen Stile der Songs unterstreichen jeden Charakter des Buches. Emil und seine neuen Freunde singen spritzig freche Lieder, Herr Grundeis, der Dieb, singt in verlogener Rumba, Hauptwachtmeister Jeschke einen gemütlichen Beamtenmarsch und Gustav singt ein trauriges Lied aus seinem Milieu u.s.w.
Nach längerem Rechtsstreit mit Erich Kästners Testamentsvollstrecker musste Wolfgang Fricke 1986 nach einem vielversprechenden Start dieses Musicals leider auf die Vergabe der Aufführungsrechte verzichten.
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Rollen
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- Emil, ein Junge aus Neustadt, kommt nach Berlin
Seine Berliner Freunde: Gustav mit der Hupe, Der kleine Dienstag, Der Professor, Krummbiegel, Arnold Mittenzwey, Heinrich Mittenzwey, Friedrich der Erste, Traugott und Gerold
- Frau Tischbein, Emils nicht zu Unrecht besorgte Mutter
- Emils Großmutter, eine verblüffend resolute Frau
- Pony Hütchen, Emils unerwartet hilfreiche Cousine
- Hauptwachmeister Jeschke, war früher sicher mal besser
- Kommissar Knetschke, wäre heute gern besser
- Frau Jacob aus Groß Grünau, eine redselige Dame aus dem Zug
- Ein asthmatische Herr, hat eben auch gewisse Prinzipien
- Ein Bankdirektor, hat natürlich den Durchblick
- Ein Bankangestellter, hat keinen und entdeckt trotzdem etwas
- Ein Konditor, macht auch mal zu
- Ein Portier, macht auch mal auf
- Zwei Stationsvorsteher, pfeifen
- Ein Reporter, kann nie genug bekommen
- Mehrere Polizisten, sind immerhin gerade pünktlich am Ort
- Sehr viele Kinder, wollen auch mit dabei sein
- Traumgeister, der gar grause Fluch einer gar bösen Tat
...und...
- Herr Grundeis, der Herr mit dem steifen Hut das sogenannte Böse
- Dessen Doppelgänger, auch mit steifem Hut warum soll er auch nicht.
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Beschreibung der Songs
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Instrumental
4:03 min
Zusammenschnitt aus
den Nummern 1, 7 und 14 |
Overtüre |
| 1. |
Eingangschor
Chor und Solo
5:39 min
Quickstep
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"Wir sind der Emil und die Detektive" 
mit Vorstellung der einzelnen Mitspieler durch Emil |
| 2. |
Solo
3:06 min
liedhaft, später gemütlicher Beamtenmarsch
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"Ick jeh da neulich uff'n Marktplatz meene Runde"
Wachmeister Jeschke |
| 3. |
Solo
3:03 min
Rumba 3 Strophen
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"Berlin ist eine Reise wert" 
Herr Grundeis übertreibt |
| 4. |
Chor
3:48 min Strophenlied
Schluss marschartig
Chor Finale I
Wdh Eingangschor
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"Emil, wo ist Dein Gewissen?"
Ein Geister-Chor als jammervoller Ausdruck grundtief schlechten Gewissens
"und wenn ich jeden Gulli in Berlin aufreißen müsste
Ich finde ihn!" |
| 5. |
Solo
Schnelles Lied
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"Da kennste Justav schlecht"
Gustav mobilisiert die halbe Stadt
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| 6. |
Soli und Chor
1:44 min schwingend
Finale II
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"Mir ist da grad was Tolles eingefallen"
Jetzt wird Herr Grundeis gefasst!
Eingangschor wdh.
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| 7. |
Solo
4:59 min
Slow-Fox
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"Muttern konnte sich nur wenig um mir kümmern" 
Trauriges Lied aus dem Berliner Hinterhof-Milieu |
| 8. |
Solo
2:27 min
Tango
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"Die Sache gefällt mir nicht"
Oma macht sich Sorgen
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| 9. |
Solo
1:46 min
Boogie
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"Hallo Boys"
Pony-Hütchen macht auch mit
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| 10. |
Solo
1:37 min
Melodie: Bolle reiste jünst zu Pfingsten
sich chromatisch steigernd
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"Der Justav kommt jeschlichen"
Gustavs hat Grundeis ausspioniert
und weiß, wann er zu fassen ist.
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| 11. |
Chor Einwurf
0:46 min |
"Fuchs du hast die Gans gestohlen" |
| 12. |
Solo und Chor
3:05 min Kinderlied-artig
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"Nun jebt doch endlich Ruhe"
ein gemächlicher Kommissar bei der Arbeit
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| 13. |
Solo
1:45 min melodisch
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"Kinder, ist das `ne Story"
Reporter-Song
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| 14. |
Soli und Chor
2:51 min
synkopisch schnell
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"Wenn ich erst das Geld hab"  |
| 15. |
Soli und Chor Finale III
+ Schlusschor Melodie wie Nr.1
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"Geld schickt man per Postanweisung!" |
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Szenenfolge
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Erstes Bild
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Emil wird am Bahnhof von seiner Mutter wie auch von Hauptwachtmeister Jeschke verabschiedet. Er macht eigenartige Reisebekanntschaften. Während eines gruseligen Traumes wird er von Herrn Grundeis bestohlen. Bei der Ankunft in Berlin bemerkt er den Diebstahl. |
Zweites Bild
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Vor dem Gartencafe. Emil lernt Gustav mit der Hupe kennen und bald darauf auch dessen Freunde. Sie fassen einen Verfolgungsplan, der nicht ganz unproblematisch in der Ausführung ist. |
Drittes Bild
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Die Kinder halten Wache vor dem Hotel Kreid, wo Grundeis abgestiegen ist. Wir lernen Emils Großmutter und auch Pony Hütchen kennen. |
Viertes Bild
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In der Bank. Herr Grundeis wird in flagranti ertappt, überführt, festgenommen und unkonventionell verhört. |
Schließlich ein lehrreiches Happy-End mit Umwegen
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Hör- und Notenbeispiele
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Dauer Download eines Hörbeispiels:
ISDN/Modem ca. 4 min
DSL ca. 20 sek.
"Wir sind der Emil und die Detektive" (Nr. 1)
Wir sind der Emil und die Detektive,
Berliner Straßenjörn mit janz jehörig Pfiff.
Im Fall det Falles, da drehn wir alles mit unserm stets bewährten Kniff. Wir sind der Emil und die Detektive.
Wir machen jedes Ding egal was auch geschieht
Da drehn wir alles im Fall det Falles mit unserm stets bewährten Kniff.
Wenn's bei ner Massenschlacht auf allen Gassen kracht,
als ob es donnert oder blitzt.
Was in den Weg uns kommt, das wird erledigt prompt!
Een Pfiff und schon ist jeder Fall geritzt!
Wir sind der Emil und die Detektive.
Wir machen jeden großen Auftrag ohne Lohn. Da drehn wir alles im Fall det Falles mit unsrer Organisation.
Wenn's bei 'ner Massenschlacht...
"Berlin ist eine Reise wert" (Nr. 3)
Berlin ist eine Reise wert, das ist ne tolle Sache
Da fahr'n die Pferde Straßenbahn und Esel schieben Wache
Da sind die Häuser derart hoch drei Meilen oder mehr.
Das Dach hängt man am Himmel auf, dann ist es nicht so schwer!
Und obendrauf ein Riesen - Restaurant,
man kommt in Wochen nicht herum. Da braucht der Koch ein U-Boot und
damit rührt er die Erbsensuppe kräftig um!
Refrain:
Das ist Berlin, das ist Berlin,
das ist die schönste Metropole auf der Welt.
Wenn auf der Erd es Dir sonst nirgends mehr gefällt,
Dann bleibt dir immer noch Berlin!
Berlin ist eine Reise wert, Berlin ist unvergleichlich.
Studenten werden eingestampft, man hat davon zu reichlich.
Und niemand braucht mehr seinen Kopf um etwas zu kapieren
Den Geist lässt man getrost zuhaus, der Rest geht demonstrieren!
Wenn Du zum Beispiel mal kein Geld mehr hast,
gehst Du hinein zur nächsten Bank. Du hinterlegst dort einfach dein Gehirn,
dann kriegst Du Geld, das reicht dann wochenlang!
Refrain:
Das ist Berlin, das ist Berlin,
das ist die schönste Metropole auf der Welt.
Wenn auf der Erd es Dir sonst nirgends mehr gefällt,
Dann bleibt dir immer noch Berlin!
"Muttern konnte sich nur wenig um mir kümmern" (Nr. 7)
Muttern konnte sich nur wenig um mir kümmern
Morjens jing se zeitig aus dem Haus.
Sauber machen jing sie, Villa mit 12 Zimmern
Mit der kleenen Rente kamen wir nicht aus.
Viermal in der Woche jing sie saubermachen.
Mächtig hat sich Muttern oft jeplagt.
Doch sie konnt' wie fertig sie ooch war noch lachen,
und wie oft hat sie jesagt:
Wir könn' doch janz zufrieden sein, wir sind doch immer froh.
Vermöjen ham wir nich
Na jut, doch du und ik
Doch du und ik
Doch du und ik verstehen uns ooch so.
Als ick kleen war, war et manchet mal zum Heulen.
...
"Wenn ich erst das Geld hab" (Nr. 14)
Natürlich!
Refrain:
Wenn ich erst das Geld hab,
Wenn ich erst das Geld hab,
dann bekommt ihr alle davon ab!
Denn wer tausend Mark hat
Denn wer tausend Mark hat Wird vom Geld allein nicht satt.
Und ein Fahrrad wünsch mir
Einen Dreisatz noch von dir.
Und der Jeschke kriegt zum Scherz
Mal ein neues Kunststoffherz
Natürlich!
Refrain:
Denn wer tausend Mark hat
Denn wer tausend Mark hat Wird vom Geld allein nicht satt.
Und Gustav, der's so nötig braucht,
der wär doch sicher froh,
wenn er die Hälfte kriegt wie wär's denn du und ik
denn du und ik
denn du und ik verstehen uns auch so.
Refrain:
Wenn ich erst das Geld hab,
Wenn ich erst das Geld hab, dann bekommt ihr alle davon ab!
...
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